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Meine erste re:publica

rp17 tIch bin 74 Jahre alt und seit ca.4 Jahren Clubmitglied. Das Thema re:publica hat mich bisher noch nie beschäftigt.

Ich habe im Club in der Vergangenheit Kurse besucht, nehme an zwei Interessengemeinschaften teil sowie an div. Clubveranstaltungen.
Erst einmal WIKIPEDIA gefragt, was ist die re:publica?
… es ist eine Konferenz rund um das Web 2.0, speziell Weblogs, soziale Medien und die digitale Gesellschaft. Sie wird seit 2007 jährlich in Berlin veranstaltet. An drei Tagen werden in Vorträgen und Workshops verschiedenste Themenfelder behandelt, von Medien und Kultur über Politik und Technik bis zum Entertainment. Die meisten Vorträge und Diskussionsrunden werden als Audio- oder Videostream live ins Netz übertragen.
Veranstaltet wird die Konferenz von den Betreibern der beiden deutschen Blogs Spreeblick und Netzpolitik.org, die für die Veranstaltung 2011 die re:publica GmbH gegründet haben. Die Veranstaltungsreihe wird gefördert durch das medienboard Berlin-Brandenburg und die Bundeszentrale für politische Bildung.
Na, ja, da bin ich gespannt was mich erwartet. Im Vortrag von Markus Beckedahl, lernte ich viele Dinge über das Netz, die Netzsicherheit. Neu für mich war (geahnt habe ich das schon immer), dass der BND meine Daten 6 Monate lang speichern darf. Damit noch nicht genug, er darf diese ungestraft (mit Genehmigung der Regierung) an den NSA weitergeben. Wie formulierte Frau Merkel so schön? Ausspionieren unter Freunden geht gar nicht!
Auch den Vortrag vom Schweizer Felix Stalder über Algorithmen, die wir brauchen, fand ich sehr interessant.
Fazit des ersten Tages: Ich habe viel Neues gesehen und vor allem eine Menge gelernt. Da ich es nicht mehr gewohnt bin, so lange zu zuhören, war es für mich ein anstrengender Tag.  
Zwei interessante Vorträge vom zweiten Tag möchte ich noch erwähnen. Den Vortrag Prof. Dueck zum Thema: „Flachsinn – über gute und schlechte Aufmerksamkeit, wie man sie bekommt, wer gewinnt und wohin alles führt“ sowie den Vortrag von Herr Kucklick zum Thema: „Die digitale Konterrevolution: Wie Europa seine Bürger entmündigt“. Beide haben auf den ersten Blick nicht viel gemeinsam. Das betraf sowohl die Art und Weise des Vortrages und auch die Themen. Für mich zeigten beide Themen das typische Verhalten der Menschen in unserer heutigen Gesellschaft. Zitierte Prof. Dueck noch den Satz: „Geh nicht zu deinem Fürst, wenn du nicht gerufen wirst“, wurde in beiden Vorträgen deutlich, dass heute vielmehr diejenigen „Erfolg“ haben, die es verstehen, sich lauthals bemerkbar zu machen.
Mein Fazit: Die re:publica war für mich eine ganz neue Erfahrung. Ich habe eine Menge Neues über das Netz und das Verhalten im Netz gelernt.
(mm)

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Alle Fotos © 2017-SCC[kk]

Meine Highlights auf der re:publica
 1. Der Vortrag von Professor Dueck, Kult auf der re:publica. Dieses Mal frei nach Descartes: „Man kennt mich, also bin ich.“ Wer es nicht versteht, die Aufmerksamkeit auf sich zu lenken, existiert nicht. Die Methoden, die Aufmerksamkeit zu erlangen, spielen dabei keine Rolle. Print- und Elektronik-Medien bieten vielfältige Möglichkeiten. All das mit der entsprechenden Portion Augenzwinkern, Geist und Humor vorgetragen: Ein guter Einstieg in den Tag.
2. Arbeit 4.0, Bundesministerin für Arbeit Andrea Nahles. Die Veranstaltung war so nachgefragt, dass bei verschlossener Tür nur jemand nachrücken konnte, wenn jemand anderes die Veranstaltung verließ. Viele hatten auf dem Fußboden Platz genommen. Die Ministerin befürchtet nicht, dass Arbeit Überflüssig werden könnte. Sie ist allerdings der Meinung, dass es einen starken Wandel gibt, und berücksichtigt in ihrem Entwurf Arbeit 4.0 gerade die Veränderungen, die sich durch die Digitalisierung bereits ergeben haben und noch ergeben werden. Dem Publikum wurde reichlich Zeit zum Nachfragen eingeräumt. Die Ministerin reagierte auf die Fragen mit Interesse, Kompetenz und Humor.
3. Calliope, ein neuer Mini-Computer, mit dem Kinder spielerisch programmieren lernen können. Handtellergroß und stabil, obwohl das Gerät sehr zerbrechlich aussieht. Ein bezahlbares Geschenk für Kinder ab etwa 6 Jahren. Mir gefällt, dass im Umgang mit Calliope gestaltet und nicht nur konsumiert wird. So erschließen sich den Kindern die Gesetzmäßigkeiten der digitalen Welt. Das Start-Up Calliope wird gemeinsam mit Google und dem Fraunhofer Institut dazu beitragen, im Rahmen eines groß angelegten Projektes in den Schulen mehr Kinder für Technik zu begeistern. Ich bin zuversichtlich, dass das gelingt. übrigens: der SeniorenComputerClub Berlin-Mitte ist dabei, ein generationenübergreifendes Programmier-Projekt mit „Roberta“, einem Computer auf Lego-Basis, umzusetzen.
Elisabeth Graff, Vorsitzende des SCC

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